Un nouveau pas franchi pour la coopération transfrontalière !

PRESSEMITTEILUNG
Christophe Arend / Assemblée Nationale

Le 17 mai 2018

 

Ein wichtiger Schritt für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit

An diesem Donnerstag (17. Mai 2018), haben die Abgeordneten der deutschfranzösischen Arbeitsgruppe zum neuen Élysée-Vertrag, deren Vorsitzender Christophe Arend gemeinsam mit Sabine Thillaye und Andreas Jung ist, zwei Positionspapiere zu den grenzüberschreitenden Beziehungen verabschiedet. Zur Stärkung der Zusammenarbeit in diesen Regionen sprechen sie sich für ein eigenes Kapitel im neuen Élysée-Vertrag und ein ambitioniertes „Grenzregionen-Paket“ aus.

Die Grenzregionen sind wertvolle Gradmesser der Qualität der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. In diesen Regionen, in denen die Bürgerinnen und Bürger die deutsch-französischen Beziehungen tagtäglich mit Leben füllen, lassen sich noch immer überwindbare Hemmnisse für eine effektive Kooperation und für die gemeinsame Bewältigung grenzüberschreitender Herausforderungen ausmachen. „In den Grenzregionen, wie zum Beispiel in Moselle, stoßen wir aufgrund unterschiedlicher nationaler Rechtslagen täglich an Hindernisse in der Zusammenarbeit, die für die Bürgerinnen und Bürger häufig zu Problemen werden können, für die es Lösungen zu finden gilt. Das Ziel unserer gemeinsamen Erklärung ist es daher, diese Hemmnisse abzubauen, Brücken zu errichten, den Alltag der Menschen zu erleichtern und somit die Bürger näher zusammen zu bringen“, erklärt Christophe Arend. Die Abgeordneten der Arbeitsgruppe fordern die deutsche und französische Regierung insbesondere dazu auf, ein Kapitel des neuen Élysée-Vertrages der Stärkung und Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu widmen.

Konkret sehen die beiden Positionspapiere ein „Grenzregionen-Paket“ vor. Dieses soll gemeinsame Projekte und Strategien in nahezu jedem Lebensbereich beinhalten: Kultur, Bildung, Sprache, Ausbildung, Arbeit, Energie Infrastruktur, Kommunikation und Sicherheit. „Das geforderte deutsch-französische Berufsschulzentrum ist zum Beispiel ein wichtiger Schritt in Richtung Anerkennung der Abschlüsse. Zudem werden die Bürger der Grenzregionen von einer engeren Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt und bei der Berufsausbildung profitieren“, erläutert der Präsident der Arbeitsgruppe.

Im Rahmen seines Engagements zur Verbesserung der Zusammenarbeit in den Grenzregionen setzt sich Christophe Arend vor allem dafür ein, dass den Eurodistrikten als grenzüberschreitende territoriale Zusammenschlüsse eigene Kompetenzen zur Wahrnehmung konkreter Aufgaben übertrage werden. „Es freut mich sehr, dass wir diesen Text heute beschlossen haben. Die Positionspapiere stellen einen Fortschritt in den deutsch-französischen Beziehungen dar und sind ein starkes Symbol an die beiden Regierungen. Ich bin überzeugt davon, dass wir einer bottom-up Strategie mit konkreten Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger folgen sollten.“

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/sites/fefa/files/files/2018_5_17_dt-frz-arbeitsgruppe_positionspapier_2_final_2.pdf

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