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FONDATION ENTENTE FRANCO-ALLEMANDE
(FEFA)

Deutsch-Französische Zusammenarbeit durch die Fondation Entente Franco-Allemande (FEFA)

Adenauer et De Gaulle
    Die Arbeit der Stiftung für die Deutsch-Französische Kooperation erfolgt in unterschiedlichsten Bereichen, wie Kultur, Wissenschaft, Sport, Wirtschaft und Sozialem.

    Nahezu 300 deutsch-französische Projekte wurden von der Stiftung für Deutsch-Französische Verständigung unterstützt, indem über 4 Millionen Euro für Bereiche wie Kultur (über 75%), Wissenschaft, Sport, Soziales, Wirtschaft und sonstiges aufgewandt wurden.

    Angesichts ihrer zweifachen Aufgabe besitzt die Stiftung eine starke symbolische und emblematische Dimension. Dem Geist ihrer Begründer treu, hat sie es ermöglicht, einen Konflikt aus dem zweiten Weltkrieg zu lösen; ein Konflikt, der in die Vergangenheit zurückreicht, der jedoch durch das Wirken der Stiftung in der Gegenwart und für die Zukunft durch die Förderung der Deutsch-Französischen Kooperation überwunden werden konnte.

   Kooperation beinhaltet eine Wechselwirkung und bewirkt eine Bündnisstrategie. In der Zusammenarbeit ist eine politische Dimension enthalten, die die Überwindung des Konfliktes de facto bestätigt. Die Tätigkeit der Stiftung im deutsch-französischen Bereich war eine Gelegenheit, dank der Vergangenheitsbewältigung eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen und unsere beiden Länder näher zusammenrücken zu lassen. Sie wird aber auch dem ursprünglichen Anliegen, dem sozialen Nützlichkeit gerecht.

    Die FEFA ist mittlerweile zu einem unumgänglichen Akteur der deutsch-französischen Kooperation geworden. Dies ist den einzigartigen Beziehungen ihres Präsidenten André BORD an der Spitze der Kommission für deutsch-französische Kooperation zwischen 1986 und 2003 im Außenministerium zu verdanken.

    DieBaumeister der französich-deutschen Aussöhnung, General DE GAULLE und Bundeskanzler ADENAUER wollten mit der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages am 22.1.1963, dass die deutsch-französische Kooperation nicht nur Sache der Diplomatie sein sollte, sondern auf die Annäherung der Völker abzielen sollte; und das unter Einbeziehung aller Akteure der Zivilgesellschaft, um durch die Verteidigung unserer Werte das europäische Bewusstsein verstärkt zu wecken.

    Die FEFA hat regelmäßige Kontakte zu Politikern beider Regierungen in Frankreich und Deutschland, sowie einiger Landesregierungen. Der Tätigkeitsbericht der Institution wird den deutschen und französischen Behörden jedes Jahr zugestellt.

    Die Stiftung nimmt an zahlreichen Kolloquien, Foren und Veranstaltungen teil.
 
    Des weiteren wurde der „Grand Prix ENTENTE FRANCO-ALLEMANDE“ geschaffen,mit dem Ziel, eine Persönlichkeit oder eine Institution auszuzeichnen, deren Tätigkeit zu einem besseren Verständnis und zu einer verstärkten Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland beigetragen haben.

    Der Preis wurde dreimal verliehen . Die letzte Preisträgerin war 2003 Frau Annette SCHAVAN, Ministerin für Kultur, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.
Die Vergabe des Preises fand im EUROPA PARK in Rust statt.

1 Voir "Nos amis les Allemands", de H. MANZANARES et W. BODENMULLER, Paris, Documents, 2002, disponible à la FEFA.